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Unsere Stellungnahmen

Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) ist der Spitzenverband der genossenschaftlichen Kreditwirtschaft in Deutschland. Entsprechend seiner Aufgabe positioniert sich der BVR regelmäßig allein oder mit anderen Verbänden der Finanzwirtschaft zu aktuellen Fragen der Finanzmarktregulierung.

 




Deutsche Kreditwirtschaft

27. Juni 2019

Antizyklische Kapitalpuffer

Seit der Finanzkrise 2008 gilt der Stabilität des Finanzsektors ein erhöhtes Augenmerk. Bankenaufsicht und Regulierung wurden aus diesem Grund um die sogenannte makroprudenzielle Aufsicht ergänzt. In Deutschland ist es die Aufgabe des Ausschusses für die Finanzstabilität (AFS), die für die Finanzstabilität in Deutschland maßgeblichen Sachverhalte zu erörtern, mögliche Gefahren für die Stabilität zu identifizieren, vor diesen zu warnen und Empfehlungen zu ihrer Abwehr abzugeben. Die Bundesbank mahnte bereits seit geraumer Zeit, dass die Risiken im deutschen Finanzsystem gestiegen seien. Vor dem Hintergrund einer langen Phase gesamtwirtschaftlichen Wachstums und niedriger Zinsen interpretiert sie die Dynamik des Wachstums der Kredite an den Unternehmenssektor und die Dynamik der Kredit/BIP-Lücke als Zeichen eines zyklischen Risikoaufbaus. Der Forderung der Bundesbank den antizyklischen Kapitalpuffer (CCyB) zu aktivieren, ist der AFS am 27. Mai nachgekommen.

Diese Entscheidung ist aus Sicht der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) aus drei Gründen zu kritisieren:

  1. Die konjunkturelle Lage ist ungünstiger als vom AFS dargestellt. Deshalb kommt die Aktivierung des CCyB zu spät.
  2. Ein Aufbau von systemischen Risiken hat in dem vom AFS geschilderten Umfang nicht stattgefunden.
  3. Die Widerstandsfähigkeit des Bankensystems ist besser als vom AFS unterstellt.

Die DK erkennt daher für die Aktivierung des CCyB keine Notwendigkeit. Zusätzlich übt die DK eine generell Kritik an der derzeitigen Form der makroprudentiellen Politik. Sie ist nicht nur ein einseitiger strukturpolitischer Eingriff zu Lasten des Bankensektors, sondern erfolgt in weiten Teilen auch intransparent. Die DK plädiert daher für eine konzeptionelle Neuausrichtung der makroprudentiellen Politik.


Deutsche Kreditwirtschaft

12. Juni 2019

Bildung von Pauschalwertberichtigungen im HGB

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) kritisiert den Vorschlag des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) zur Ermittlung von Pauschalwertberichtigung im HGB. Der IDW-Entwurf verlangt eine Berechnung auf Basis eines Lifetime-Expected-Loss unter Anrechnung von Bonitätsprämien. Alleine wegen der ungeheuren Komplexität ist dieses Verfahren unverhältnismäßig und daher ungeeignet. Die DK schlägt alternativ eine Weiterentwicklung der Berechnung der Pauschalwertberichtigung auf Basis des Einjahres-Expected-Loss vor.


Deutsche Kreditwirtschaft

07. Juni 2019

EU-Geldwäscherichtlinie

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) dankt für die Gelegenheit zur Stellungnahme zu dem Referentenentwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der fünften EU-Geldwäscherichtlinie. Allerdings wäre eine länger bemessene Konsultationsfrist erforderlich gewesen, um einen hinreichend mit der Praxis abgestimmten Beitrag zur Optimierung der geltenden Bestimmungen zur Bekämpfung der Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierung leisten zu können. Die eingeräumte, knapp zweiwöchige Konsultationsfrist ist hierfür nicht ausreichend. Angesichts der weitreichenden Bedeutung der Regelungen für die Betroffenen in den Instituten, insbesondere aber auch für die Kunden, möchten wir nochmals betonen, wie wichtig dieser Verfahrensaspekt ist, will man praxisgerechte Regelungen gewährleisten. Soweit möglich, werden wir im weiteren Verlauf des Gesetzgebungsverfahrens weitere Petiten zur Schaffung eines effektiven Systems der Geldwäsche- und Terrorismusfinanzierungsprävention und zur Stärkung des Finanzstandortes Deutschlands vortragen.


Deutsche Kreditwirtschaft

05. Juni 2019

Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) hat zum Entwurf des überarbeiteten Rundschreibens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch Stellung genommen.


Deutsche Kreditwirtschaft

15. Mai 2019

Nachhaltige Finanzen - Sustainable Finance

Die Deutsche Kreditwirtschaft hat ein Positionspapier "Sustainable Finance - Impulse der Deutschen Kreditwirtschaft" anlässlich der (geplanten) Maßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene im Bereich Nachhaltige Finanzen erarbeitet. Ausgehend vom EU-Aktionsplan "Financing Sustainable Growth" arbeitet insbesondere die Kommission unter Hochdruck daran, erste konkrete Maßnahmen zur Ausgestaltung einer nachhaltigen Finanzwirtschaft umzusetzen. In diesem Kontext hat die Bundesregierung beschlossen, eine Sustainable-Finance-Strategie für den Finanzstandort Deutschland zu entwickeln. Die Deutsche Kreditwirtschaft begrüßt dies ausdrücklich und steht bereit, sich an dem Ausgestaltungsprozess auf europäischer und nationaler Ebene aktiv zu beteiligen. Bei diesem Ausgestaltungsprozess gilt es, das Augenmerk auf zwei Handlungsfelder zu legen: auf praxisadäquate Rahmenbedingungen sowie auf notwendige Anreizmechanismen.


Deutsche Kreditwirtschaft

07. Mai 2019

Deckelung der Abschlussprovisionen von Lebensversicherungen und von Restschuldversicherungen

Die Deutsche Kreditwirtschaft hat zum Referentenentwurf zur Deckelung der Provisionen bei Restschuldversicherungen wie folgt Stellung genommen.


Deutsche Kreditwirtschaft

15. April 2019

Elektronische Wertpapiere und Krypto-Token

Die Deutsche Kreditwirtschaft hat zu den Eckpunkten für die regulatorische Behandlung von elektronischen Wertpapieren und Krypto-Token Stellung genommen. Sie begrüßt die hiermit angestoßene Diskussion, macht auf die Bedeutung der regulatorischen Behandlung aufmerksam und schlägt konkrete Überlegungen vor.


BVR

08. April 2019

Crowdfunding

Der BVR hat zusammen mit dem DSGV eine Stellungnehme an den Finanzausschuss des Deutschen Bundestages gesandt. Anlass ist eine öffentliche Anhörung im Rahmen der Evaluierung des Bundesfinanzministeriums von §§ 2a bis 2c Vermögensanlagengesetz zum Thema Crowdfunding.


Deutsche Kreditwirtschaft

15. März 2019

Erfahrungen und möglichem Änderungsbedarf im Hinblick auf die MiFID II / MiFIR

Die Deutsche Kreditwirtschaft hat zu der Konsultation des Bundesministeriums der Finanzen zu Erfahrungen und möglichem Änderungsbedarf im Hinblick auf die EU-Finanzmarktrichtlinie (MiFID II) und die EU-Finanzmarktverordnung (MiFIR) nachfolgende Stellungnahme abgegeben.


Deutsche Kreditwirtschaft

14. März 2019

Auswirkungsstudie MiFID II/MiFIR und Verordnung zur Einführung von Basisinformationsblättern

Der BVR setzt sich in der Interessenvertretung gemeinsam mit den anderen Verbänden der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) mit Nachdruck für eine Entlastung der Banken im Wertpapiergeschäft ein, welche auch den Wünschen der Kunden zugutekommt. Zu diesem Zweck hat der BVR mit den anderen kreditwirtschaftlichen Verbänden ein wissenschaftliches Gutachten des Lehrstuhls für Finanzierung und Kreditwirtschaft der Ruhr-Universität Bochum zu Kosten und Nutzen der neuen Vorschriften in Auftrag gegeben.




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BVR - May 6, 2014 12:00:00 PM
URL: https://www.bvr.de/Unsere_Positionen/Stellungnahmen

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