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14.12.2018

2018-12-14

Verbraucherservice

Was ändert sich 2019?

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BVR-Pressesprecherin Melanie Schmergal


 

Das liebe Geld im Fokus – Damit Sie wissen, was sich 2019 alles ändert!  

Mehr Zeit für sich und die Familie nehmen, gesund bleiben und sich vielleicht einen lang gehegten Traum erfüllen: Das wünschen sich ja viele von uns beim Start ins neue Jahr 2019. Ja, und natürlich, dass finanziell alles möglichst glatt läuft und man nicht unerwartet in Schieflage gerät. Damit Sie in Zukunft vernünftig planen können, verrät Ihnen jetzt Melanie Schmergal vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, kurz BVR, die wichtigsten finanziellen Neuregelungen für 2019.

Frau Schmergal, was ändert sich 2019 finanziell gesehen konkret für Familien?
Schmergal: Familien können sich auf Entlastungen freuen im Jahr 2019, vor allem Familien mit mittlerem und geringerem Einkommen. Ab 1. Juli 2019 wird´s zehn Euro mehr Kindergeld geben. In der Steuer wird der Grund- und der Kinderfreibetrag angehoben, da haben Sie dann praktisch im Jahr 2019 eine Entlastung von 192 Euro mehr. Und im darauf folgenden Jahr noch mal.

Gibt’s für Familien noch weitere Unterstützung von Seiten des Staats?
Schmergal: Ja, es gibt natürlich das Baukindergeld, von dem viele bestimmt schon gehört haben. Einkommensschwächere Familien und Alleinerziehende können das beantragen. Da bekommen Sie übers Jahr maximal 10 Jahre lang Zuschüsse von 1.200 Euro pro Kind und Jahr. Immer dann, wenn sie ein Haus bauen oder eine Eigentumswohnung kaufen wollen. Es ist etwas komplexer von den Bedingungen, da würde ich empfehlen, einfach mal vor Ort in der Volksbank oder Raiffeisenbank vorbeizuschauen, um sich beraten zu lassen.

Welche finanziellen Entlastungen wird es 2019 noch geben?
Schmergal: Für Arbeitnehmer gibt es einige wichtige Änderungen: Zum Beispiel wird ab 2019 der Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung wieder zur Hälfte vom Arbeitgeber getragen. Das heißt für Arbeitnehmer und Rentner, sie haben monatlich bis zu 38 Euro weniger Beiträge. Wenn wir jetzt auf den Beitragssatz zur    Arbeitslosenversicherung gucken, der schrumpft auch, und zwar um 0,5 Prozent. Und es gibt mehr Arbeitslosengeld II und auch einen höheren Mindestlohn.

Bundestag und Bundesrat haben auch ein Rentenpaket beschlossen: Wie wird sich das finanziell auswirken?
Schmergal: Oh, da gibt’s einige interessante Punkte für die Rentner. In den alten Bundesländern gibt es ungefähr drei Prozent mehr Geld, in den neuen Bundesländern sogar fast vier Prozent mehr Geld. Interessant auch bei der Mütterrente: Alle Mütter mit Kindern, die vor 1992 geboren sind, die bekommen jetzt einen halben Rentenpunkt zusätzlich. Das wird auch meine Mutter freuen.

Worauf müssen wir uns im Umgang mit dem lieben Geld im Jahr 2019 denn noch einstellen?
Schmergal: Ich gehe davon aus, dass das bargeldlose Bezahlen immer mehr zunehmen wird, zum Beispiel das kontaktlose Bezahlen mit den Karten an der Kasse. Das ist sehr praktisch, weil es schnell geht und weil dann auch die Schlangen weniger lang sind an der Ladenkasse, an der Supermarktkasse. Ich gehe auch davon aus, dass das Bezahlen mit dem Handy, mit dem Smartphone zunehmen wird. Wir bieten das seit Mitte 2018 für Android-Handys schon an, das ist fast 80 Prozent des Handymarktes. Und da ist gerade das Bezahlen mit der EC-Karte im Handy sehr beliebt. Es wird auch die Echtzeit-Überweisung kommen, das Instant-Payment – und für alle Bargeldliebhaber kommen auch neue 100-Euro- und 200-Euro-Scheine.


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Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
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