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31.05.2016

2016-05-31

Verbraucherservice

Der Mix macht’s! – Das sollten Sie in Ihrer Reisekasse haben

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Matthias Hönisch, Zahlungsverkehrsexperte beim BVR


Begrüßung: "Guten Tag!“

1. Herr Hönisch, vor jedem Urlaub stellt sich die Frage: Bargeld, Plastik oder Reiseschecks – wie macht man es denn nun am besten?

O-Ton 1 (Matthias Hönisch, 0:38 Min.): "Die goldene und einfache Regel lautet: Man sollte sich nicht nur auf ein Zahlungsmittel verlassen, sondern immer eine Kombination mitnehmen. Eine Kombination aus Bargeld, der Kreditkarte und der girocard, die früher mal ec-Karte hieß. Und auch Reiseschecks können unter Umständen wirklich sinnvoll sein. Wie der richtige Mix wirklich aussieht, kann von Land zu Land unterschiedlich sein und hängt auch von den Zahlungsgewohnheiten im Lande ab. In manchen Ländern können Sie nicht jeden Betrag mit Ihrer Karte verfügen, weil die Karten von manchen Banken für Nicht-Euro-Länder möglicherweise gesperrt oder limitiert sind. Fragen Sie da am besten bei Ihrer Bank nach, wie hoch die Verfügungsmöglichkeiten Ihrer Karte sind.“

2. Gerade für Kleinigkeiten wie Snacks oder Getränke braucht man immer etwas Bargeld in der Tasche. Ab welchem Betrag sollte man mit Karte zahlen?

O-Ton 2 (Matthias Hönisch, 0:28 Min.): "Das kommt immer darauf an, wo Sie tatsächlich Ihren Urlaub verbringen: In den meisten europäischen Ländern ist das Bezahlen mit der Karte, also ohne Bargeld, deutlich verbreiteter als hier Deutschland – das heißt, dass sogar Kleinstbeträge von unter fünf Euro mit der Karte problemlos bezahlt werden können. Zudem ist zu beachten, dass in manchen Ländern es sogar eine Obergrenze für das Bezahlen mit Bargeld gibt. So ist zum Beispiel in Portugal bei 1.000 Euro Schluss und darüber geht nur die Karte, in Italien ist das Limit bei unter 3.000 Euro.“

3. Sie haben es schon gesagt – auch Bargeld gehört in die Reisekasse. Aber wie viel eigentlich?

O-Ton 3 (Matthias Hönisch, 0:25 Min.): "Wenn es um die richtige Bargeldmenge geht, gibt es nicht unbedingt immer ein Richtig oder Falsch, aber 100 bis 200 Euro sollten reichen. Das sollte auch reichen um sich am Flughafen etwas zu trinken oder zu essen zu kaufen. Aber Achtung: In manchen Ländern ist die Einfuhr von Bargeld begrenzt. Hier gilt es, sich beim Auswärtigen Amt zu erkundigen. Auf der Webseite unter dem Stichwort Zollbestimmungen gibt es hier klare Hinweise, wie viel Bargeld pro Land eingeführt werden darf.“

4. Sollte das Bargeld einmal knapp werden, kann man ja europaweit immer noch an 750.000 Automaten Geld abheben. Worauf sollte man da achten?

O-Ton 4 (Matthias Hönisch, 0:15 Min.): "In Nicht-Euro-Staaten sollten Sie sich das ausgezahlte Geld grundsätzlich immer in der Landeswährung ausweisen lassen und möglichst nie in Euro umrechnen. Weil der Umrechnungskurs, der vor Ort gestellt wird, grundsätzlich immer schlechter ist als der Umrechnungskurs, der von der eigenen Bank gegeben wird.“

5. Und wie schaut es mit der Kreditkarte aus? Inwiefern ist die ein sinnvoller Urlaubsbegleiter?

O-Ton 5 (Matthias Hönisch, 0:19 Min.): "Die Kreditkarte ist so etwas wie das Schweizer Taschenmesser unter den Zahlungsmitteln. Es gibt weltweit deutlich über 36 Millionen Stellen, an denen die Kreditkarte akzeptiert wird, zum Beispiel in Geschäften, Hotels, Tankstellen oder auch bei Mietwagenstationen, wo die Kreditkarte fast eine Grundvoraussetzung ist, um einen Mietwagen zu bestellen.“

6. Nun kann es ja auch im Urlaub passieren, dass mir die Reisekasse mal abhanden kommt. Was dann?

O-Ton 6 (Matthias Hönisch, 0:30 Min.): "Das ist natürlich ärgerlich, aber hier gibt’s einen kleinen Tipp: Bewahren Sie nie alles am gleichen Ort auf. Für Bargeld gilt natürlich, wenn es weg ist, dann ist es weg. Wenn Karten wegkommen, ist das zwar auch ärgerlich, aber hier kann man was tun: Rufen sie sofort bei ihrer Bank an oder bei dem zentralen Sperrnotrufdienst der deutschen Kreditwirtschaft unter der Nummer 116 116. Oder, wenn Sie im Ausland sind, mit der Vorwahl Plus 49 30 450 450. Speichern Sie am besten die Nummern, denn damit sind sie gewappnet, falls die Karten mal wegkommen.“

Matthias Hönisch vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken darüber, wie Sie Ihre Reisekasse am besten zusammenstellen. Vielen Dank für die Tipps!

Verabschiedung: „Sehr, sehr gerne!“

Abmoderationsvorschlag: Wie Ihre Reisekasse aussehen sollte, hängt also auch von Ihrem Urlaubsziel ab. Was Sie alles berücksichtigen sollten inklusive aller Tipps und wichtigen Telefonnummern finden Sie auch noch mal im Netz unter www.bvr.de.


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