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22.07.2010

2010-07-22

Konjunktur

BVR rechnet mit stärkerer Binnennachfrage in 2011

Die von den Exporten auf die Binnenwirtschaft übergreifende Erholung entspricht dem für Deutschland typischen Muster, so der BVR, und wird zu einem ausgewogeneren Wirtschaftswachstum beitragen. Daher sei mit tendenziell rückläufigen Leistungsbilanzüberschüssen zu rechnen. Dies sei grundsätzlich von Vorteil, denn so verringere sich die starke Abhängigkeit Deutschlands von der Weltkonjunktur. Um die Binnennachfrage weiter zu stärken, seien zusätzliche Strukturreformen ein geeignetes Mittel. Neben einer Fortsetzung der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und einer effektiveren Innovationsförderung sollte dabei auch eine Erhöhung der Produktivität über Reformen im Bereich Bildung und Ausbildung ein zentraler Eckpfeiler der Wirtschaftspolitik sein. Überschaubar seien die Belastungen, die von der im kommenden Jahr beginnenden schrittweisen Haushaltskonsolidierung auf die Binnennachfrage ausgingen. Auf Dauer seien stabile Staatsfinanzen eine unverzichtbare Grundlage für eine nachhaltige Festigung der Binnennachfrage. Eine Stimulierung der deutschen Binnennachfrage über eine expansive Lohnpolitik, wie sie im Rahmen der Diskussion über außenwirtschaftliche Ungleichgewichte von manchen ausländischen Politikern vorgeschlagen wurde, stelle demgegenüber eine völlig falsche Politik dar. Sie würde bestenfalls ein konjunkturelles Strohfeuer auslösen und auf Dauer sowohl die Beschäftigung, als auch die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen verringern. Es wäre fahrlässig, die im vergangenen Jahrzehnt wiedergewonnene Wettbewerbsfähigkeit zu schwächen, zumal der Export schon immer eine tragende Säule des Wirtschaftswachstums in Deutschland gewesen sei. Darüber hinaus sei mittelfristig mit einer Zunahme des globalen Wettbewerbs zu rechnen. So werden neben Unternehmen aus Schwellenländern wie China auch verstärkt Unternehmen aus hochentwickelten Ländern wie den USA versuchen, ihre Marktanteile auf Märkten für hochentwickelte Produkte auszuweiten. Zudem bestehen momentan erhebliche Abwärtsrisiken für die globale Konjunktur und damit auch auf Absatzmärkten deutscher Produkte.


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Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
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