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31.03.2014

2014-03-31

Konjunktur

BVR hält Deflationsrisiken für gering / Keine EZB-Zinssenkung notwendig

Der Nutzen einer weiter expansiven Geldpolitik im Euroraum ist in der gegenwärtigen Situation eher gering. Die rückläufige Kreditvergabe in einigen Ländern ist das Ergebnis struktureller Probleme in Form von hohen Schuldenständen bei vielen Unternehmen und privaten Haushalten, aber auch des noch geschwächten Bankensektors in Südeuropa. "Die Bekämpfung dieser wachstumshemmenden Probleme ist generell keine Aufgabe der Geldpolitik", so der BVR-Vorstand. Vielmehr müssen diese Länder ihre Strukturreformen konsequent fortsetzen. "Die europäische Geldpolitik sollte unter dem Druck der Öffentlichkeit keine Erwartungen wecken, die sich mit geldpolitischen Maßnahmen nicht erfüllen lassen. Dies würde das Vertrauen in die Geldpolitik nachhaltig schädigen", warnt Martin. Ohnehin engt sich das Zeitfenster für weitere geldpolitische Lockerungsschritte mehr und mehr ein. Mit dem sich aufhellenden konjunkturellen Klima im Euroraum erhöhe sich auch das Spannungsfeld zwischen den extrem niedrigen Zinsen und der konjunkturellen Dynamik. Spätestens im kommenden Jahr, wenn zum einen mit einer stabileren Eurokonjunktur sowie mit steigenden Leitzinsen in den USA zu rechnen ist, sollte die EZB allmählich eine Zinswende in Betracht ziehen.

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Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
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