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27.10.2010

2010-10-27

Konjunktur

BVR: EZB sollte Normalisierung der Geldpolitik nicht auf die lange Bank schieben

Diese sollte allerdings behutsam und in kleinen Schritten erfolgen. Als ersten Schritt könnte die EZB bei längerfristigen Refinanzierungsgeschäften die Zuteilungsmenge begrenzen, indem sie wieder nach dem üblichen Zinstenderverfahren zuteilt. Aktuell erhalten Geschäftsbanken beliebig viel Liquidität, sofern sie über ausreichende Sicherheiten verfügen. "Eine Erhöhung des Leitzinses hat aufgrund der moderaten Inflationsrisiken und der noch bestehenden Unsicherheiten über die Nachhaltigkeit der konjunkturellen Erholung nicht oberste Priorität", erklärt Martin. So falle das Geldmengen- und Kreditwachstum in der Eurozone mit aktuell 1,0 bzw. 1,2 Prozent noch ausgesprochen maßvoll aus.

Der BVR rechnet im kommenden Jahr mit einer Inflationsrate von knapp unter 2 Prozent. Damit würde sich die Inflation im Rahmen der von der EZB festgelegten Zielinflationsrate bewegen. Doch könne der Leitzins nicht dauerhaft auf dem heutigen Niveau bleiben. "Die sehr expansive Geldpolitik steht mehr und mehr im Spannungsfeld zu der sich bessernden konjunkturellen Lage. Hält die EZB den Leitzins zu lange auf Krisenniveau, riskiert sie ihr Stabilitätsziel zu verfehlen", warnt das BVR-Vorstandsmitglied. Bereits jetzt zeigten sich leichte Preisaufwärtsrisiken im Zuge der ansteigenden Rohstoff- und Nahrungsmittelpreise und der Lohnabschlüsse in den stärker wachsenden Volkswirtschaften Europas wie Deutschland. Insbesondere bei den anstehenden Lohnverhandlungen sei es daher wichtig, dass die Lohnsteigerungen maßvoll bleiben. Martin: "Eine noch expansivere Geldpolitik, wie sie derzeit in den USA diskutiert wird, kommt für Europa nicht in Betracht."


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Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
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