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27.11.2013

2013-11-27

Branchenberichte

Weniger Umsatz mit Uhren und Schmuck

Im Jahr 2011 erzielten die in der amtlichen Umsatzsteuerstatistik erfassten 8.492 Unternehmen des Einzelhandels mit Uhren und Schmuck einen Gesamtumsatz von knapp 5,7 Milliarden Euro. Die Branche wird nach wie vor von mittelständischen, inhabergeführten Fachgeschäften dominiert, wenngleich deren Marktbedeutung tendenziell abnimmt. Im Gegensatz dazu können Filialisten ihre Marktposition ausbauen. Gemäß den Angaben des Bundesverbandes der Juwelier-, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte deckt der Fachhandel zusammen mit dem filialisierten Fachhandel und den Filialisten wertmäßig über 70 Prozent des Gesamtmarktes ab. Die übrigen 30 Prozent entfallen auf Warenhäuser (rund 15 Prozent), den Versandhandel (etwa 10 Prozent) und sonstige Vertriebswege. Viele Fachhändler bieten neben dem Verkauf von Schmuck und Uhren weitere Dienstleistungen wie Umarbeitungen oder Reparaturen an. Derzeit sprechen die gesamtwirtschaftlichen Indikatoren für eine Fortsetzung der guten Konsumkonjunktur in Deutschland. Die steigende Beschäftigung sowie die Expansion der verfügbaren Einkommen werden in 2013 und in 2014 voraussichtlich zu einer weiteren Zunahme der privaten Konsumausgaben führen. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass die Ausgabebereitschaft der Verbraucher grundsätzlich hoch bleiben wird. Die Nachfrage nach Uhren und Schmuck dürfte sich allerdings, nach einer Reihe vergleichsweise starker Jahre, auf einem gemäßigteren Niveau einpendeln. Detaillierte Angaben zur Kosten- und Ertragssituation des Einzelhandels mit Uhren und Schmuck liefern die Ergebnisse der amtlichen Jahreserhebung im Handel, die momentan bis zum Jahr 2011 vorliegen. In diesem Jahr haben die Einzelhändler im Mittel ein steuerliches Ergebnis von knapp neun Prozent des Umsatzes erzielt. Unter Berücksichtigung der kalkulatorischen Kosten dürfte die Ertragslage überwiegend zufriedenstellend gewesen sein. In 2012 ist das betriebswirtschaftliche Ergebnis jedoch – bei anhaltende hohen Rohstoffpreisen und einem zunehmenden Konkurrenzdruck – im Branchendurchschnitt wahrscheinlich auf ein ausreichendes Niveau gefallen. In 2013 und 2014 wird die Ertragslage aller Voraussicht nach auf diesem Niveau verharren. Auch in der Uhren- und Schmuckbranche hinterlassen die Veränderungen im Einkaufsverhalten der Kunden deutliche Spuren. Das Internet wird zunehmend als Informationsquelle und alternative Einkaufsstätte berücksichtigt. Vor diesem Hintergrund sollten die klassischen Fachgeschäfte ihre Kompetenzen noch überzeugender herausstellen. Händler, die mit der Gestaltung ihres Geschäftes, ihrem Service und ihrem Sortiment überzeugen können, werden auch in Zukunft ihre Marktstellung gegenüber preisgünstigeren Anbietern bzw. dem Internet behaupten können. Das "VR Branchen special" informiert in 100 Berichten über 160 vorwiegend mittelständisch geprägte Branchen der deutschen Wirtschaft. Jeder Bericht enthält Analysen und Prognosen zur Struktur der Branche, zu konjunkturellen Perspektiven und zur betriebswirtschaftlichen Situation. Außerdem werden Wettbewerbsposition und -fähigkeit, strategische Defizite und unternehmerische Optionen der jeweiligen Unternehmen aufgezeigt. Die Berichte werden vom ifo Institut, München erstellt und halbjährlich aktualisiert. Das Gesamtpaket wird vom DG VERLAG (www.dgverlag.de) vertrieben. Jeden Monat erscheint ein Bündel von 16 bis 17 aktualisierten Berichten. Die einzelnen Berichte sind bei Volksbanken und Raiffeisenbanken erhältlich. Herausgeber der Berichte ist der BVR.

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