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30.06.2011

2011-06-30

Branchenberichte

Gute Gewinne bei Kartoffeln und Getreide dank steigender Erzeugerpreise

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Grundlage für die Ergebnisse des Wirtschaftsjahres 2009/10 ist die Ernte des Jahres 2009. Nachdem bereits das Wirtschaftsjahr 2008/09 für die Marktfruchtbetriebe weithin unbefriedigend verlaufen war, verschlechterte sich die Situation 2009/10 nochmals. Obwohl die Ernte hinsichtlich Umfang und Hektarerträgen im Jahr 2009 ähnlich gut ausgefallen war wie im Vorjahr, schmälerten niedrigere Erzeugerpreise die Umsätze und führten zu starken Gewinneinbrüchen. Die Einkommen aus dem Verkauf von Bodenerzeugnissen gingen um 17 Prozent zurück. Das Wirtschaftsjahr 2010/11 ist hingegen durch eine geringere Ernte in 2010 sowie ein teils kräftiges Wiederanziehen der Erzeugerpreise geprägt. So sind die Preise für Weizen der Qualitätsstufe A, die zu Erntebeginn bei etwa 160 Euro je Tonne lagen, bis April 2011 auf rund 260 Euro gestiegen. Der Preis für Raps erhöhte sich zeitgleich um gut 170 Euro auf knapp 460 Euro je Tonne. Der Marktfruchtbau ist wie der Futterbau, der Anbau von Dauerkulturen und der Gartenbau eine Sparte des landwirtschaftlichen Pflanzenbaus. Beispiele für Marktfrüchte sind Getreide, Ölsaaten, Eiweißfrüchte, Kartoffeln und Zuckerrüben. Betriebe, die sich schwerpunktmäßig mit der Erzeugung von Marktfrüchten befassen, werden gemäß EU-einheitlicher Definition als Ackerbaubetriebe bezeichnet. In Deutschland bewirtschaften zwar mehr als drei Viertel der landwirtschaftlichen Betriebe Ackerflächen. Zu den spezialisierten Ackerbaubetrieben wird jedoch nur knapp jeder zehnte Betrieb gezählt. Nach jüngsten Angaben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz , die sich auf das Wirtschaftsjahr 2009/10 beziehen, sind in den Ackerbaubetrieben durchschnittlich etwa zwei Vollzeit-Arbeitskräfte tätig. Dies verdeutlicht den mittelständischen Charakter der Branche. Ein wichtiges Thema für die Branche ist die Minimierung von Preisrisiken. Denn inwieweit die einzelnen Betriebe von der Preisentwicklung im Wirtschaftsjahr 2010/11 profitieren können, hängt vor allem von ihren Verkaufsstrategien ab. Der unmittelbare Verkauf nach der Ernte erwies sich im Jahr 2010 im Nachhinein als die ungünstigste Variante. Klassische Lieferverträge mit Festpreisen wirken sich bei überraschend stark steigenden Preisen nachteilig aus. Für Landwirte, die einerseits eine Preisabsicherung nach unten wünschen und andererseits von einem möglichen Preisanstieg profitieren wollen, kommt eine Absicherung über Optionsgeschäfte in Frage. Diese können vom Landwirt selbst oder auch vom erfassenden Handel abgeschlossen werden. Zur Studie "VR Info Branchen special" Das "VR Info Branchen special" informiert über hundert vorwiegend mittelständisch geprägte Branchen der deutschen Wirtschaft. Jeder Bericht enthält Analysen und Prognosen zur Struktur der Branche, zu konjunkturellen Perspektiven und zur betriebswirtschaftlichen Situation. Außerdem werden Wettbewerbsposition und -fähigkeit, strategische Defizite und unternehmerische Optionen der jeweiligen Unternehmen aufgezeigt. Die Berichte werden vom ifo Institut für Wirtschaftsforschung, München erstellt und halbjährlich aktualisiert. Das Gesamtpaket wird vom DG VERLAG (www.dgverlag.de) vertrieben. Jeden Monat erscheint ein Bündel von 16 bis 17 aktualisierten Berichten. Die einzelnen Berichte sind bei Volksbanken und Raiffeisenbanken erhältlich. Herausgeber der Berichte ist der BVR. Journalisten können den Branchenbericht beim BVR anfordern.

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Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
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BVR - Jun 30, 2011 9:33:16 PM

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