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29.01.2015

2015-01-29

Branchenberichte

Andauernder Strukturwandel im Druckgewerbe

Gemäß der aktuellen Umsatzsteuerstatistik erwirtschafteten die knapp 13.000 Unternehmen des Druckgewebes im Jahr 2012 einen Gesamtumsatz von 21,6 Milliarden Euro. Die Branche wird zahlenmäßig von Betrieben mit kleiner und mittlere Größe dominiert. So hatten Ende 2013 rund 70 Prozent der Unternehmen einen Beschäftigtenbestand von weniger als 10 Personen.

Die Wirtschaftszweigsystematik des Statistischen Bundesamtes unterteilt die Branche in Zeitungsdruckereien und anderen Druckereien, wozu beispielsweise die Hersteller von Büchern und Katalogen zählen. Zum Druckgewerbe gehören ferner die Druck- und Medienvorstufe (Satzherstellung, Aufbereitung von Digitaldaten und ähnliches) sowie die Druckweiterverarbeitung (Falzen, Perforieren, Prägen und ähnliches). Das Druckgewerbe ist stark konjunkturabhängig. Mehr als die Hälfte des Produktionswertes der Branche hängt von den prozyklischen Werbeausgaben der Unternehmen ab.

Informationen zur betriebswirtschaftlichen Verfassung des Druckgewerbes können der amtlichen Kostenstrukturstatistik entnommen werden. Die Ergebnisse dieser Statistik liegen gegenwärtig bis zum Jahr 2012 vor. Demnach haben die Hersteller von Druckerzeugnissen in diesem Jahr im Durchschnitt eine Umsatzrendite von knapp 2 Prozent erzielt. In 2013 dürfte sich die Ertragslage tendenziell verschlechtert haben, da die Umsätze insgesamt rückläufig waren. Die Ertragslage war daher im Branchendurchschnitt lediglich ausreichend. Im Jahr 2014 sahen sich viele Druckereien einerseits nachgebenden Materialkosten und andererseits sinkenden Preisen für Druckerzeugnisse gegenübergestellt. Die Ertragslage dürfte aber im Allgemeinen ausreichend geblieben sein. Auch im Jahr 2015 ist angesichts der zu erwartenden Umsatzentwicklung nicht mit einer grundlegenden Verbesserung der Ertragslage zu rechnen.

Der Strukturwandel im Druckgewerbe wird neben den Veränderungen in der Nachfrage auch durch technische Neuerungen angetrieben. Eine Neuentwicklung, der ein hohes Wachstumspotenzial zugetraut wird, ist das sogenannte „Roll-to-roll“ Verfahren zur Herstellung von flexiblen elektronischen Papieren und gedruckter Elektronik. Diese Produkte können unter anderem in Displays, Batterien und Textilien eingesetzt werden. Ein enormes Entwicklungspotenzial weist auch der Digitaldruck auf, bei dem das Druckobjekt direkt vom Computer auf eine Druckmaschine übertragen wird.

Das "VR Branchen special" informiert in 100 Berichten über 160 vorwiegend mittelständisch geprägte Branchen der deutschen Wirtschaft. Jeder Bericht enthält Analysen und Prognosen zur Struktur der Branche, zu konjunkturellen Perspektiven und zur betriebswirtschaftlichen Situation. Außerdem werden Wettbewerbsposition und -fähigkeit, strategische Defizite und unternehmerische Optionen der jeweiligen Unternehmen aufgezeigt. Die Berichte werden vom ifo Institut, München erstellt und halbjährlich aktualisiert. Das Gesamtpaket wird vom DG VERLAG (www.dgverlag.de) vertrieben. Jeden Monat erscheint ein Bündel von 16 bis 17 aktualisierten Berichten. Die einzelnen Berichte sind bei Volksbanken und Raiffeisenbanken erhältlich. Herausgeber der Berichte ist der BVR.


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