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23.03.2016

2016-03-23

Verbraucherservice

Private Altersvorsorge – Was tun in Zeiten niedriger Zinsen?

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Dr. Andreas Bley


Begrüßung: "Guten Morgen!“

1. Herr Dr. Bley, warum sind die Zinsen zurzeit überhaupt so niedrig?

O-Ton 1 (Dr. Andreas Bley, 0:31 Min.): "Begonnen hat alles mit der Finanzkrise im Jahr 2008, die weltweit zu einer tiefen Rezession geführt hat. Infolgedessen haben die Notenbanken, auch die Europäische Zentralbank, die Zinsen auf ein Niveau gesenkt, was so niedrig ist wie nie zuvor. Damit wollen sie die Investitionen anschieben und der Wirtschaft neuen Schwung verleihen. Insgesamt hat das aber zu einer ganz bizarren Situation geführt, wo die Zinsen zum Teil negativ sind. Das hießt beispielsweise für den Bundesfinanzminister, dass er sich Geld leihen kann und dafür noch eine Prämie bekommt.“

2. Welche Folgen hat diese Niedrigzins-Politik für den deutschen Sparer?

O-Ton 2 (Dr. Andreas Bley, 0:21 Min.): "Der Sparer gehört zu den großen Verlierern dieser Entwicklung, denn für das Geld, was auf die hohe Kante gelegt wird, gibt es jetzt kaum noch Zinsen. Das führt zu dem paradoxen Ergebnis, dass eigentlich noch mehr gespart werden muss, um das gleiche Vorsorgeziel zu erreichen. Gleichzeitig ist natürlich die Motivation gering, wenn der Zinseszinseffekt praktisch wegfällt.“

3. Aber was ist die Alternative: Das Geld einfach unters Kopfkissen legen?

O-Ton 3 (Dr. Andreas Bley, 0:21 Min.): "Das halte ich für keine gute Idee, alleine schon aus Gründen der Sicherheit. Es ist immer noch richtig, sein Geld zu einer sicheren Stelle zu bringen zur Bank, zur Bausparkasse, wo auch Zinsen erzielt werden. Nun sind die Zinsen aber heute niedriger als früher, das hat die Konsequenz, dass wir eigentlich noch mehr auf die hohe Kante legen müssen, um das gleiche Vorsorgeziel zu erreichen.“

4. Wie geht man da denn am geschicktesten vor?

O-Ton 4 (Dr. Andreas Bley, 0:30 Min.): "Auf keinen Fall ist es eine gute Idee, den Kopf in den Sand zu stecken, denn gespart werden muss trotzdem, um für die Zukunft die richtige Vorsorge zu haben. Und was gut ist: Der Staat leistet auch einen Beitrag, damit die Vorsorge unterstützt wird. Beispielsweise bei der Riester-Rente über die Grundzulage von 154 Euro pro Jahr sorgt der Staat dafür, dass die Vorsorge immer noch attraktiv bleibt. Was auch interessant sein kann für die Vorsorge, ist die Altersabsicherung über Immobilien.“

5. Nun sind viele Deutsche nach der jüngsten Leitzinssenkung der EZB auf null Prozent ja noch mehr verunsichert…

O-Ton 5 (Dr. Andreas Bley, 0:23 Min.): "Die Verunsicherung kann ich gut nachvollziehen, denn wir haben heute eine sehr ungewöhnliche Situation, die es vorher noch nie so gegeben hat. Umso wichtiger ist es, sich qualifiziert beraten zu lassen bei der Bank vor Ort. Bei der privaten Altersvorsorge sind die persönlichen Ziele sehr unterschiedlich – und deswegen kann es auch keine für jeden gültige Strategie geben, welche Altersvorsorge genau die richtige ist.“

BVR Chefvolkswirt Dr. Andreas Bley über die Auswirkungen der Mini-Zinsen auf die private Altersvorsorge und was man dagegen tun kann.

Vielen Dank für das Gespräch! Verabschiedung: "Ja, Ihnen auch vielen Dank – und auf Wiedersehen!“

Abmoderationsvorschlag: Weitere Infos zur privaten Altersvorsorge in der Niedrigzinsphase finden Sie natürlich auch im Internet unter bvr.de.


Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
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