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04.01.2016

2016-01-04

Verbraucherservice

Europa zahlt einheitlich - Ab 1. Februar 2016 sind nur noch SEPA-Überweisungen möglich

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Ralf-Christoph Arnoldt, Abteilungsleiter Zahlungsverkehr beim BVR


Herr Arnoldt, was ändert sich denn nun für mich als Bankkunde ab dem 1. Februar?

O-Ton 1 (Ralf-Christoph Arnoldt, 0:39 Min.): "SEPA wurde ja bereits vor zwei Jahren eingeführt, aber es gab noch eine Übergangsfrist für Verbraucher, die nun am 1. Februar 2016 endet. Das heißt, ab diesem Zeitpunkt können Sie endgültig keine Überweisungen mehr mit der Kontonummer und Bankleitzahl angeben, sondern Sie müssen dann eben immer eine IBAN angeben. Aber es gibt auch einen Vorteil: Der BIC, der Business Identifier Code, muss nun für Überweisungen innerhalb der Europäischen Union nicht mehr angegeben werden. Und man kann sagen, dass der Zahlungsverkehr in Europa damit durchsehbar, schnell, einheitlich und einfach geworden ist.“

Sie haben die IBAN angesprochen: Was bedeutet diese Abkürzung eigentlich und wie ist sie aufgebaut?

O-Ton 2 (Ralf-Christoph Arnoldt, 0:35 Min.): "IBAN ist Englisch und steht für ‚International Bank Account Number‘. Die Länge der IBAN ist unterschiedlich, je nach Land, und kann bis zu 34 Stellen betragen. In Deutschland sind es einheitlich immer 22 Stellen, wobei es hier auch einen einheitlichen Aufbau gibt. Das heißt, als Erstes kommt das Länderkennzeichen, im Falle Deutschlands immer ‚DE‘. Dann kommt eine zweistellige Prüfziffer, die Sie vor Übertragungsfehlern bei der Eingabe der IBAN schützt, und im Anschluss daran dann die altbekannte Bankleitzahl und die Kontonummer.“

Was sollte man zur IBAN unbedingt noch wissen?

O-Ton 3 (Ralf-Christoph Arnold, 0:22): „Zum einen ist es so: Wenn eine Kontonummer weniger als zehn Stellen hat, dann wird sie in der Regel linksbündig mit Nullen aufgefüllt. Und wenn Sie eine IBAN im Schriftverkehr angeben, zum Beispiel auf Briefen oder Rechnungen, dann sollten sie darauf achten, dass Sie die IBAN in Viererblöcke unterteilen, denn auf die Art und Weise ist die dann besser lesbar.“

Muss ich jetzt noch irgendetwas machen, damit das in Zukunft mit den  SEPA-Überweisungen auch klappt?

O-Ton 4 (Ralf-Christoph Arnoldt, 0:30 Min.): "Auf jeden Fall sollten Sie alte Überweisungsformulare, falls Sie noch welche zu Hause haben sollten, ausmustern.  Ansonsten können Sie dem 1. Februar 2016 äußerst gelassen entgegensehen, denn die meisten Geldinstitute haben die Kontendaten ihrer Kunden sowie Daueraufträge und gespeicherte Überweisungsvorlagen im Online-Banking schon längst automatisch auf das SEPA-Zahlverfahren umgestellt. Außerdem sind natürlich auch alle Software-Produkte der Volksbanken/Raiffeisenbanken fürs Online-Banking schon seit Jahren fit für SEPA.“

Wir hatten ja jetzt schon fast zwei Jahre Zeit, uns mit den SEPA-Überweisungen anzufreunden. Gibt’s da eigentlich überhaupt noch jemanden, der sich damit gar nicht auskennt?

O-Ton 5 (Ralph-Christoph Arnoldt, 0:23 Min.): „Nein, prinzipiell sollte in den letzten zwei Jahren jeder mal schon eine SEPA-Überweisung gemacht haben, gerade auch den Nutzern von Online-Banking sollte die Umstellung schon aufgefallen sein. Die IBAN-Nummer ist zwar verglichen zur früheren Kontonummer länger, aber da sie sich neben Länderkennzeichen und  Prüfziffer aus den bekannten Elementen Bankleitzahl und Kontonummer zusammensetzt, nicht wirklich schwerer zu merken.“

Und  was ist, wenn ich sie mir trotzdem nicht merken kann oder will, sie aber nicht ständig auf einem Zettel im Portemonnaie mit mir rumtragen will? 

O-Ton 6 (Ralf-Christoph Arnoldt, 0:33 Min.): "Dann sind für Sie mobile Banking-Apps, wie beispielsweise die ‚VR-Banking‘ oder ‚Online-Filiale+‘ der Volksbanken/Raiffeisenbanken sehr gute Alternativen. Da kann man dann mithilfe von sogenannten QR-Codes seine Überweisungen machen. Dieser Code enthält alle wichtigen Überweisungsdaten, und wenn man den zum Beispiel von einer Rechnung einscannt, dann läuft die Überweisung mittels der App nahezu automatisch. Außerdem hat man keine Fehleingaben und kann sich das aufwendige Abschreiben von Überweisungsdaten ersparen. Das ist wirklich sehr bequem und geht auch rasend schnell.“

Ralf-Christoph Arnoldt vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken mit Tipps, wie man ab dem 1. Februar 2016 richtig Geld überweist. Vielen Dank für das Gespräch!

Verabschiedung: "Ja, herzlichen Dank und ein erfolgreiches neues Jahr!“


Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
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