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15.07.2015

2015-07-15

Pressemitteilung

Weiteres Volumenwachstum im Kundengeschäft / Genossenschaftliche FinanzGruppe steigert Jahresüberschuss auf 7,8 Milliarden Euro nach Steuern

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Der Vorstand des BVR anlässlich der Pressekonferenz zum Konsolidierten Jahresabschluss 2014 in Frankfurt.
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Zwangstransfers sind kein Ersatz für eine echte tiefere politische und wirtschaftliche Integration. Eine Transferunion lehnen wir entschieden ab, das gilt auch bei der Einlagensicherung", sagte BVR-Präsident Uwe Fröhlich.
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"Die FinanzGruppe bleibt weiterhin eigenkapitalstark. Das zeigen die Zahlen für 2014. Das konsolidierte Eigenkapital hat sich um weitere 7,1 Milliarden auf 86,5 Milliarden Euro erhöht", sagte Gerhard Hofmann, Vorstandsmitglied des BVR.
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"Wir treiben wir unsere gemeinschaftlichen Anstrengungen innerhalb der FinanzGruppe, für die Mitgliedsinstitute zukunftsgerichtete und kundenorientierte Marktkonzepte und -strategien zu erarbeiten, konsequent voran, sagte Dr. Andreas Martin, Vorstandsmitglied des BVR.
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Vorstand des BVR
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Pressekonferenz zum Konsolidierten Jahresabschluss 2014 in Frankfurt/M.
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Pressekonferenz zum Konsolidierten Jahresabschluss 2014 in Frankfurt/M.


Mit Blick auf Griechenland forderte Fröhlich, Lehren für die Zukunft des Euroraums zu ziehen. „Der bisherige Ansatz, am Ende auf den guten Willen der nationalen Regierungen zu setzen, hat sich nicht bewährt“, so Fröhlich. Ohne einen stärkeren Verzicht auf nationale Souveränität im Bereich der Wirtschaftspolitik werde eine konsistentere und verbindlichere Wirtschaftspolitik der Staaten des Euroraums nicht erreicht werden können.

Auf entschiedene Ablehnung der genossenschaftlichen FinanzGruppe stoße die in einem europäischen Grundsatzpapier der fünf Präsidenten der Kommission, der Europäischen Zentralbank, des europäischen Parlamentes, des Rates und der Eurogruppe formulierte Forderung nach einer gemeinschaftlichen Haftung der Einlagensicherungssysteme in der Eurozone. Fröhlich: „Eine Vergemeinschaftung der Einlagensicherung würde das Vertrauen der Bürger vieler Mitgliedsstaaten in die vorhandenen Einlagensicherungssysteme nachhaltig beschädigen und wäre keine sinnvolle Weiterentwicklung der Eurozone, sondern ein klarer Einstieg Deutschlands in eine Transferunion.“

Der Zinsüberschuss blieb mit 20,0 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Er konnte durch erfreuliche Volumensteigerungen im Kundengeschäft stabil gehalten werden. Der Risikovorsorgeaufwand im Kreditgeschäft verringerte sich 2014 um 61,4 Prozent auf nur noch minus 0,3 Milliarden Euro. Ihren Provisionsüberschuss steigerte die genossenschaftliche FinanzGruppe im Vergleich zum Vorjahr um 8,0 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Hintergrund dieses Zuwachses ist vor allem die lebhafte Nachfrage der Kunden nach Wertpapieren und Fonds.

Das Handelsergebnis der genossenschaftlichen FinanzGruppe erreichte 0,8 Milliarden Euro gegenüber 0,5 Milliarden Euro im Vorjahr. Im Geschäft mit Firmen- und institutionellen Kunden bildeten wie in den Vorjahren Anlage- und Risikomanagementprodukte die wesentliche Grundlage für diese Entwicklung. Das Ergebnis aus Finanzanlagen weist nach minus 0,5 Milliarden Euro im Vorjahr – hier waren noch Verluste aus Verkäufen und Wertberichtigungen von Wertpapieren enthalten – im Jahr 2014 einen positiven Betrag von 0,1 Milliarden Euro aus. Dieser resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf von in früheren Perioden wertberichtigten Wertpapieren. Das Sonstige Bewertungsergebnis aus Finanzinstrumenten reduzierte sich von 1,1 Milliarden Euro im Vorjahr auf 0,4 Milliarden Euro im Berichtsjahr. Ein Rückgang der positiven Bewertungseffekte bei Anleihen aus den Peripheriestaaten des Euroraumes führte zu dieser Abnahme. Das Ergebnis aus dem Versicherungsgeschäft verbesserte sich im Geschäftsjahr auf 1,3 Milliarden Euro. Diese Veränderung ist vor allem auf die gestiegenen Beitragseinnahmen und das deutlich höhere Ergebnis aus Kapitalanlagen der Versicherungsunternehmen, denen erhöhte Versicherungsleistungen gegenüberstanden, zurückzuführen.

Auch angesichts gestiegener regulatorischer Anforderungen nahmen die Verwaltungsaufwendungen im Geschäftsjahr leicht um 2,5 Prozent auf 16,9 Milliarden Euro zu. Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der genossenschaftlichen FinanzGruppe bleibt mit 190.544 geringfügig unter dem Vorjahreswert von 191.243. Mit 8,0 Prozent liegt die Ausbildungsquote auch im Jahr 2014 auf einem im Branchenvergleich hohen Niveau.

Von den Ertragsteuern des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von 2,8 Milliarden Euro entfallen 2,5 Milliarden Euro auf laufende Ertragsteuern. Die Aufwand-Ertrags-Relation der genossenschaftlichen FinanzGruppe verbesserte sich im Geschäftsjahr 2014 auf 60,7 Prozent nach 61,5 Prozent im Vorjahr.

Die konsolidierte Bilanzsumme der genossenschaftlichen FinanzGruppe stieg im Geschäftsjahr um 5,1 Prozent auf 1.136 Milliarden Euro. Zum Wachstum trugen alle Mitglieder der FinanzGruppe – Primärbanken, DZ BANK Gruppe, WGZ BANK Gruppe und Münchener Hypothekenbank – nahezu gleichverteilt bei.

Auf der Aktivseite nahmen die Kundenkredite um 3,4 Prozent auf 671 Milliarden Euro zu. Im Kreditgeschäft mit Firmenkunden (Kredite an nichtfinanzielle Unternehmen und Selbstständige) legten die Volksbanken und Raiffeisenbanken um 3,7 Prozent zu, obwohl der Gesamtmarkt um minus 0,8 Prozent rückläufig war. Die Kredite an Privatkunden stiegen um 3,9 Prozent, insbesondere durch private Wohnungsbaufinanzierungen. Auf der Passivseite wuchsen trotz des intensiven Wettbewerbs auch die Kundeneinlagen nochmals von 693 Milliarden Euro im Vorjahr auf 713 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2014.

Die Eigenkapitalbasis der genossenschaftlichen FinanzGruppe bleibt robust. Das bilanzielle Eigenkapital erhöhte sich im Geschäftsjahr um 9,0 Prozent auf 86,5 Milliarden Euro, im Wesentlichen aufgrund der Stärkung der Rücklagen durch Gewinnthesaurierung. 

 

 

Hintergrundinformation zur Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken:
Die Volksbanken und Raiffeisenbanken, die Sparda-Banken, die PSD Banken, die genossenschaftlichen Kirchenbanken sowie die Spezialinstitute vereinen das Kapital der genossenschaftlichen FinanzGruppe – einschließlich der beiden Zentralbanken DZ BANK AG und WGZ BANK AG – fast vollständig auf sich. Sie betreuen über 30 Millionen Kunden, von denen 18 Millionen als Mitglieder Geschäftsanteile an den Kreditgenossenschaften halten. Die Eigentümerstruktur der genossenschaftlichen Bankengruppe ist damit sehr breit und vollständig in privater Hand.

Die Zentralbanken und Verbundunternehmen, zu denen neben der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, der DG HYP - Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG, der Union Asset Management Holding AG und der R+V Versicherung AG unter anderem auch die Münchener Hypothekenbank eG, die WL BANK AG Westfälische Landschaft Bodenkreditbank, die VR-LEASING AG, die TeamBank AG Nürnberg und die DZ PRIVATBANK S.A. gehören, stellen den Volksbanken und Raiffeisenbanken Allfinanzprodukte und -leistungen zur Verfügung, die von den Ortsbanken im Rahmen ihrer jeweiligen Positionierung im Markt bedarfsgerecht angeboten werden können. Der BVR ist das strategische Kompetenzzentrum der genossenschaftlichen Bankengruppe und vertritt als Spitzenverband der Kreditwirtschaft bundesweit und international die Interessen der genossenschaftlichen Bankengruppe. Der BVR betreibt ferner zwei institutsbezogene Sicherungssysteme. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft BVR Institutssicherung GmbH ist amtlich als Einlagensicherungssystem anerkannt und stellt – neben der Institutssicherung – den gesetzlichen Auftrag sicher, im Fall einer Bankinsolvenz die Entschädigung der Einleger nach Maßgabe des Einlagensicherungsgesetzes vorzunehmen. Die Sicherungseinrichtung des BVR gewährleistet als zusätzliches, freiwilliges System ebenfalls die Einlagensicherung über den Weg der Institutssicherung. 


Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
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