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26.01.2016

2016-01-26

Gesellschaftliches Engagement

"Großer Stern des Sports" in Gold 2015 für VfL Bad Wildungen / Bundeskanzlerin ehrt hessischen Verein für Flüchtlingsarbeit

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Alle Sieger auf der Bühne zusammen mit dem Bundeskanzlerin Angela Merkel, BVR-Präsident Uwe Fröhlich und DOSB-Präsident Alfons Hörmann.
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BVR-Präsident Uwe Fröhlich (links), Frank Westhoff, Vorstandsmitglied der DZ BANK (rechts) und DOSB-Präsident Alfons Hörmann (zweiter von rechts) empfangen die Bundeskanzlerin Angela Merkel in der DZ BANK am Pariser Platz in Berlin.
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Erste Reihe-Foto: Die Bundeskanzlerin Angela Merkel, neben ihr links BVR-Präsident Uwe Fröhlich und rechts DOSB-Präsident Alfons Hörmann.
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Erste Reihe-Foto: Die Bundeskanzlerin Angela Merkel, neben ihr links BVR-Präsident Uwe Fröhlich und rechts DOSB-Präsident Alfons Hörmann.
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BVR-Präsident Uwe Fröhlich lobte den beispielhaften Einsatz der Vereine: "Es beeindruckt mich immer wieder aufs Neue, zu sehen, wie sich in den Vereinen die Menschen füreinander einsetzen.“
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Die Bundeskanzlerin Angela Merkel beglückwünscht die Drittplatzierten des F.C. Süderelbe von 1949 aus Hamburg, begleitet von der Hamburger Volksbank eG.
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Die Bundeskanzlerin Angela Merkel beglückwünscht die Erstplatzierten des VfL Bad Wildungen, begleitet von der Waldecker Bank eG.
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Die Sterne des Sports in Gold


"Sport ist die Sprache, die jeder sofort versteht. Unabhängig von Hautfarbe, Religion und Nationalität gelten für alle die gleichen Spielregeln im fairen Wettkampf. Nicht woher du kommst, sondern wohin du willst und was du dafür bereit bist zu leisten, sind die entscheidenden Fragen", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. "Sportdeutschland bietet mit seinen 90.000 Vereinen ein Netzwerk von sozialen Tankstellen, die für viele eine neue Heimat bedeuten werden. Mit den Werten des Sports – gegenseitige Unterstützung, Fairness und Respekt – wollen wir den neuen Mitbürgern den Schlüssel zu neuer Lebensfreude übergeben und unserer gesellschaftlichen Rolle verantwortungsbewusst gerecht werden." 

Auch BVR-Präsident Uwe Fröhlich lobte den beispielhaften Einsatz der Vereine: "Ich bin jedes Mal wieder beeindruckt, mit welchen Angeboten die Vereine auf brennende aktuelle gesellschaftliche Themen reagieren und sich für andere einsetzen. Als regional verankerte Genossenschaftsbanken ist es uns ein großes Anliegen, dieses breite ehrenamtliche Engagement zu fördern und den Sportvereinen mit den ‚Sternen des Sports‘ die breite Aufmerksamkeit zu verschaffen, die sie verdienen."

Der VfL Bad Wildungen wurde von der Waldecker Bank eG begleitet, bei der er sich mit seiner Initiative "Kennen- und verstehen lernen – Flüchtlinge willkommen im Sportverein" für die "Sterne des Sports" beworben hatte. Seit 2014 geht der Verein aus Hessen aktiv auf Flüchtlinge zu und bietet ihnen eine kostenfreie Mitgliedschaft an. Beim gemeinsamen Fußball- oder Boxtraining, in Schwimmkursen oder in der Gymnastikgruppe lernen sich neue und alte Mitglieder ganz zwanglos kennen und kommen einander näher. Auch Deutschkenntnisse werden beim Sporttreiben fast automatisch erworben. Beim VfL Bad Wildungen sind die Flüchtlinge längst angekommen und gehören dazu.

Der TSV Georgsdorf 1958 kam mit seiner Aktion gegen Landflucht "Viele schaffen mehr: Der TSV Georgsdorf gestaltet ein ganzes Dorf. AGENDA 2015" auf den zweiten Platz; begleitet von der Volksbank Niedergrafschaft eG erhielt der Verein aus der Region Weser-Ems in Niedersachsen ein Preisgeld von 7.500 Euro. Der mit 5.000 Euro dotierte dritte Platz ging an den F.C. Süderelbe von 1949 aus Hamburg, begleitet von der Hamburger Volksbank eG. Der Verein organisiert in Eigenregie eine Berufs- und Ausbildungsmesse mit Schwerpunkt Integration. Gerade Schulabbrecher und Flüchtlinge sollen so den Berufseinstieg schaffen und einen Ausbildungsplatz oder Job finden.

Insgesamt erhielten 17 Sportvereine aus ganz Deutschland einen Preis für ihr beispielhaftes gesellschaftliches Engagement. Sie hatten sich zuvor in dem dreistufigen Wettbewerb auf der Lokal- und Landesebene mit dem "Großen Stern des Sports“ in Bronze und Silber durchgesetzt und für das Bundesfinale qualifiziert. 

Außerdem wurden zum ersten Mal drei Publikumspreise für Vereine mit besonders innovativen Ideen vergeben. In Kooperation mit der ARD wurden die für den Publikumspreis nominierten Vereine in Kurzfilmen vorgestellt. Die Internet-Nutzer haben per Online-Abstimmung über die Reihenfolge entschieden. Sieger in dieser Kategorie, verbunden mit einem Preisgeld von 2.000 Euro, wurde Sport ohne Grenzen (Hamburger Volksbank eG) gefolgt vom Schwimmverein Plettenberg 1951 (Volksbank im Märkischen Kreis eG) und dem Todtglüsinger Sportverein von 1930 (Volksbank Lüneburger Heide eG).

Zur Jury der "Sterne des Sports“ in Gold gehörten dieses Jahr DOSB-Vizepräsident Walter Schneeloch, die ehemalige Spitzensportlerin und Vorsitzende der Athletenkommission des IOC, Claudia Bokel, die mehrmalige Paralympics-Siegerin im Schwimmen, Kirsten Bruhn, Martin Buth vom BVR, Uwe Kirchner, Leiter der Sportredaktion im ARD-Morgenmagazin, Peter Leissl als Vertreter des Sports im ZDF, der Ressortleiter Sport der F.A.Z., Anno Hecker, der Sportchef der Deutschen Presse-Agentur (dpa), Martin Romanczyk, Sportpsychologin Prof. Dr. Maike Tietjens von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Stefan Plötz vom Team Bananenflanke aus Regensburg, dem Vorjahressieger.

Der DOSB und die Volksbanken und Raiffeisenbanken schreiben die "Sterne des Sports“ seit 2004 jährlich aus. Durch die Prämierungen auf Orts-, Landes- und Bundesebene flossen den teilnehmenden Vereinen bisher mehr als fünf Millionen Euro zugunsten ihres gesellschaftlichen Engagements zu. Bereits in den nächsten Wochen startet auf lokaler Ebene die Ausschreibung für die "Sterne des Sports“ 2016.

"Sterne des Sports“-Fans können dieses Jahr ihre Kommentare zu Deutschlands wichtigstem Breitensportwettbewerb noch besser mit anderen teilen. Dafür genügt es, in den sozialen Netzwerken den Hashtag #SternedesSports zu verwenden. Alle so gekennzeichneten Beiträge laufen auf einer Social Wall auf der Webseite www.sterne-des-sports.de zusammen.



Hinweis für die Redaktionen:

Fotos von der Preisverleihung können Sie im Pressebereich unter www.bvr.de oder www.sterne-des-sports.de herunterladen. 

Kontakt:
Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB):
Markus Böcker, presse@dosb.de, Tel: 069/ 67 00 - 304  

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR):
Steffen Steudel, presse@bvr.de, Tel. 030 / 20 21 - 13 00

Medienagentur wirkhaus, Berlin:
Susanne Kreutzer/Diana Zimmermann, presse@wirkhaus.de, Tel: 030 / 49 30 10 - 0


Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR)
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